Michael Ehnert Ritter auf verlorenem Posten
Ritterlichkeit ist eine längst vergessene Tugend.
Doch Michael Ehnert hat sie wiederentdeckt. Wann immer ihm verwerfliche Untugend und garstiges Unbill begegnen, beginnt er in ebenso akkuratem, wie Instagram-untauglichem Altdeutsch zu sprechen und sich für den Schutz der Armen, Schwachen und Unterdrückten einzusetzen.
Begleitet wird der moderne Ritter dabei von der kleinen Sascha, die nicht nur ihren Esel verloren hat, sondern auch den Glauben an so etwas wie eine funktionierende Gesellschaft, an Demokratie, an den Wert von Wissen, Klugheit und die Kraft der Sanftheit.
Der belesene Zuschauer erkennt „Ritter auf verlorenem Posten“ als das, was es auch ist: Eine modere Fassung von Miguel de Cervantes‘ „Don Quixote".
Nach "Mein Leben" (Deutscher Kabarettpreis), "HeldenWinter" und "Das Tier in mir" ist "Ritter auf verlorenem Posten" nun Ehnerts viertes Solo-Comedy-Schauspiel.